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Demenzabteilung

Intensive, persönliche Betreuung

In unserer Pflegewohngruppe können wir bis zu zehn an Demenz erkrankte Menschen betreuen.

Unser Betreuungskonzept bietet Menschen mit einer Demenzerkrankung Strukturen, die zugleich Sicherheit und Freiraum schaffen. Sie leben gemeinsam in einer Pflegewohngruppe im Gartengeschoss mit direktem Zugang in den geschützten Aussenbereich.

In einer familiären Atmosphäre des Wohlwollens und der Geborgenheit passen wir das Betreuungsprogramm individuell auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Demenzkranken an. Wir orientieren uns an den persönlichen Wünschen, Möglichkeiten und Ressourcen. Aktivierung kann dabei eine wichtige Rolle spielen, muss aber nicht. Ziel ist es, das Selbstwertgefühl des Demenzkranken zu stärken.

Wertschätzung – ein persönlicher Text von Andrea Hischier, Pflegefachfrau

Im Magnolia A leben zehn Bewohnerinnen und Bewohner mit der medizinischen Diagnose Demenz. Unser Ziel ist es, sie mit Wohlwollen, Wertschätzung, Interesse, Aufmerksamkeit und Freundlichkeit zu betreuen.

Die Bewohnerinnen und Bewohner verbringen viel Zeit miteinander, bewegen sich auf der ganzen Abteilung und nutzen alle Räume. Jede und jeder ist eine einzigartige, interessante Persönlichkeit mit vielfältigen Ressourcen. Bei Arbeitsbeginn am Morgen sitzt manchmal schon eine Bewohnerin auf dem Sofa im Korridor. Wir gehen zu ihr hin, begrüssen sie mit ihrem Namen, geben ihr die Hand und stellen uns vor. Dieses Begrüssungsritual ist bei ihr sehr wichtig. Sie sieht fast nichts mehr, aber unsere Namen sind ihr bekannt. Eine zweite Bewohnerin hält sich gerne im Büro auf und ordnet Papiere, eine dritte hilft in der Küche. Jemand liest in der Gruppe vor. Eine andere Person kennt viele Sprichwörter, wir müssen nur den Anfang machen und sie ergänzt den Rest. Erstaunlich, was sie noch alles auswendig weiss. Wieder eine andere Dame kann gut singen. Beim Anstimmen der Lieder sind wir froh, dass wir auf sie zählen können. Bei all diesen Tätigkeiten ist uns das Dankesagen ein wichtiger Teil. Dabei geht es gar nicht um das Resultat, es muss nicht für uns stimmen. Wir müssen auch nicht korrigieren. Es ist, wie es ist und was es ist.

Viele unserer Bewohnenden haben Wortfindungsstörungen und können keine vollständigen Sätze bilden. Dann ist es hilfreich, ein Wort, das wir verstanden haben, validierend zu wiederholen und so miteinander im Gespräch zu bleiben. Dank Informationen zur Biografie können wir die Vergangenheit, die für viele auch Gegenwart ist, im Alltag aufnehmen und die Bewohnerinnen und Bewohner spüren lassen, dass wir an ihren Lebenserfahrungen interessiert sind.

Wir beziehen die Bewohnerinnen und Bewohner in unsere Gespräche mit ein und versuchen, in ihrer Gegenwart nicht über sie zu sprechen. Das verunsichert und man fühlt sich nicht wahrgenommen. Weil das so schnell geschieht, erinnern wir uns gegenseitig immer wieder daran.

Entscheidend ist auch, wie wir reagieren, wenn jemand verbal oder nonverbal Angst äussert. «Sie müssen keine Angst haben» hilft meistens nicht weiter. Wir können auch fragen: «Wie kann ich Ihnen helfen?», «Was macht Ihnen Angst?» oder einfach bei der Person verweilen, Körperkontakt halten.

Wertschätzung drückt sich dadurch aus, dass ich Bewohnenden etwas zutraue, sie mit einbeziehe und nur dort unterstütze, wo es nötig ist. Das braucht manchmal Geduld, aber es stärkt Selbstwertgefühl, schenkt Vertrauen und die Erkenntnis, dass wir gegenseitig voneinander lernen können. 

Andrea Hischier
Diplomierte Pflegefachfrau HF